The E(n)de

September 23, 2009

Ede


Komplexe Krisen

June 27, 2009

Die NZZ berichtet vom International Workshop on Coping with Crises in Complex Socio-Economic Systems. Die Abstracts der Beiträge gibt es hier, den Rest kann man hoffentlich googeln.


Demonstrieren

June 19, 2009

Der Bundestag hat Zensursulas Denkzeugmanipulation erwartungsgemäß abgenickt. Wer deswegen wütend ist und sich im Rhein-Main-Gebiet aufhält, der könnte das zum Beispiel morgen (Samstag, 2009-06-20) Mittag in Frankfurt zeigen. Die hessischen Piraten rufen zur Demonstration. Treffpunkt: Paulsplatz ab 11:30.


Security Experts: LEAVE YOUR PASSWORDS HERE

June 5, 2009

Infosecurity_Europe

Seen by some cctv-cameras in the backgrounds and a colleague at this year’s Infosecurity Europe in London – “Europe’s No. 1 dedicated security event”. Ah those security nerds just know no fear…


Abendprogramm

January 23, 2009

Science City Slam, 20:30 Uhr im 603qm


Panikmafia on Tour

November 2, 2008

Falls jemand stänkern möchte: die Internationalen Ärzte zur Verhinderung von allem, was mit Atom zu tun hat, laden zu einer Trittbrettfahrerveranstaltung. Ihr Vehikel ist die nun fast ein Jahr alte KiKK-Studie, nach deren Ergebnis alle Atomkraftwerke Deutschlands zusammen jedes Jahr für den Bruchteil eines Leukämiefalles verantwortlich gemacht werden können, indem man statistische Methoden jenseits ihrer Spezifikation einsetzt. Man kann an diesem Ergebnis gewiss eine Weile heruminterpretieren, aber ein relevantes Risiko  kommt dabei nicht heraus. Dennoch tingelt eine Truppe von Besserwissern mit einem vierstündigen Programm rund um die Studie über die Dörfer und macht am 8. November 2008 von 14 bis 18 Uhr Station in Darmstadt. Das kann unterhaltsam werden, wenn sich jemand mit Ahnung ins Publikum setzt. Freiwillige vor!


Feiertagsvideo

October 3, 2008

(direkt)


5.-7. September: mrmcd111b

August 31, 2008

Vom 5. bis zum 7. September 2008 finden in Darmstadt wieder die MetaRheinMain Chaosdays statt. Mehr Infos dazu gibt es hier, das Programm dort.


Trotz Wahlcomputer: Hessenwahl ist gültig

August 25, 2008

Mit Wahlcomputern haben wir uns hier bereits beschäftigt, zuletzt aus Anlass der Hessenwahl im Januar. In einigen Wahlkreisen hatten Computer den Stimmzettel ersetzt, was zu einer ungewöhnlich intensiven Beobachtung der Wahl unter anderem durch den Chaos Computer Club führte. Erwartungsgemäß hatten die Beobachter einige Ungereimtheiten bemerkt. In der Folge kam es zu Wahleinsprüchen. Die hat das Wahlprüfungsgericht nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks nun abgewiesen:

»(…) Weitere Beschwerden betrafen Stimmabgaben von Türken, die ihre deutsche Staatsbürgerschaft verloren hatten oder den Einsatz von Wahlcomputern. Für letzteren gebe es eine rechtliche Grundlage, urteilten die Richter. Als Wahlfehler wertete das Gericht die Übergabe von Computern vor Ende der Wahl und die Aussperrung von Wahlbeobachtern für einige Minuten. Beides habe sich aber nicht auf die Sitzverteilung im Wiesbadener Landtag ausgewirkt.«

Mit elektronischen Wahlen und Wahlcomputern wird sich übrigens auch der übernächste CAST-Workshop am 17. Oktober 2008 befassen. Das Programm steht auch schon fest, Kritiker sind anscheinend nicht geladen.

Update: Heise hat das schon vor einem halben Tag gemeldet, das war mir entgangen.


Heute ist C-Radar-Tag

March 6, 2008

Der Kalender sagt, dass es ab 23 Uhr C-Radar gibt. Hoffentlich hat es keinermindestens einer nicht verpeilt.


Misstrauen in Wahlcomputer breitet sich aus

January 28, 2008

Hessen hat gewählt, der Chaos Computer Club beobachtete, Berichte gibt es bei Holger Klein, im Heise-Ticker – man schaue jeweils auch in die Kommentare und Trackbacks – sowie bei den Beobachtern selbst. Zeit für die erste Interpretation.

Zur Erinnerung: Der wichtigste und am schwersten auszuräumende Einwand gegen Wahlcomputer ist der Einwand der Intransparenz. Auch das herkömmliche Verfahren mit Papier, Stift und Urne lässt vielerlei Möglichkeiten zur Manipulation. Es ist aber für die Mehrzahl der Wähler durchschaubar und lässt sich ohne besonde Kenntnisse und Fähigkeiten prüfen, durch bloße Beobachtung. Das herkömmliche Verfahren ist also unsicher, aber das macht nichts. Wir müssen dem Verfahren und den beteiligten Personen nicht vertrauen, denn wir können prüfen. Wahlcomputer ändern das. Sie verlagern wesentliche Vorgänge in eine Black Box, der wir vertrauen sollen, ob sie nun sicher ist oder nicht. Außerdem wissen wir aus Erfahrung, dass es ziemlich schwer ist, Computer wirklich sicher zu machen.
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Hessen sucht noch Wahlbeobachter

January 24, 2008

Genauer gesagt sucht der CCC noch Wahlbeobachter für die Hessische Landtagswahl am Sonntag, dem 27. Januar, und zwar für jene Gemeinden, die Wahlcomputer einsetzen. Über seine Eindrücke von der Testwahl in Langen berichtete Oliver hier bereits. Warum »erfolgreiche« Testwahlen kein Anlass zur Entwarnung und Sorglosigkeit sind, erklärt Fefe aus gegebenem Anlass in seinem Blog noch einmal.


Pr/W ahltag – Schilda in Langen

January 11, 2008

Wahlcomputer in Langen

Am Mittwoch war Probewahl in Langen und weil das gleich um die Ecke ist, bin ich mal vorbeigehuscht, um mich von der Sicherheit der Wahlcomputer zu überzeugen. Das wollte die Stadt Langen nämlich nach eigenem Bekunden mit dem Versuch erreichen. Dabei ging es allerdings nicht um IT-Sicherheit, sondern vielmehr um eine Beamte beim Wahljogging.

Das stört Bürgermeister Pitthan nicht, der in einer absurden Pressmitteilung flux verlautbaren ließ: „Die Wahlmaschinen arbeiten zu hundertprozent zuverlässig und sie sind sicher.” Das ist ungefähr so also ob ich einen Klempner rufe, um die Qualität meines Trinkwassers zu testen, der dann 20 Mal die Spülung drück und anschließend sagt – die Wasserversorgung arbeitet zuverlässig und ihr Wasser ist sicher. Im Hinblick auf IT-Sicherheit war die Wahlinszenierung ein echtes Possenstück, das tiefe Einblicke in die gelebte Demokratie erlaubt. Read the rest of this entry »


Helft Schäuble!

October 6, 2007

»Vom 12. – 14. Oktober ist es soweit. Auch Sie können dann aktiv an der Seite unseres Bundesinnenministers Dr. Wolfgang Schäuble die Bemühungen für die Innere Sicherheit unterstützen. Nehmen Sie mit aller Entschlossenheit den Kampf gegen den internationalen Terrorismus auf.

Vorbei mit Duckmäusertum und halbherzigem Rumgezeter!

In ganz Deutschland werden die drei Tage von Freitag bis Sonntag zu einer Demonstration des Schulterschlusses mit dem Anti-Terror-Kampf! Unterstützen Sie selbst die Sicherheitskräfte dabei, sämtliche terrorverdächtigen Gegenstände und Utensilien für immer in den Asservatenkammern zu verschließen.«

(Politblog.net » Antiterroristisches Wochenende 12.-14. Oktober 2007)


mrmcd110b – mirroring the truth

September 5, 2007

14.-16. September 2007:  metarheinmain chaosdays mrmcd110b – mirroring the truth in Darmstadt. Den Fahrplan gibt es hier.


24th Chaos Communication Congress 2007: Call for Participation

August 24, 2007

24th Chaos Communication Congress 2007: Call for Participation

  • October 12th, 2007 (Midnight UTC) Submission due
  • November 11th, 2007 Final notification of acceptance (or earlier)
  • November 18th, 2007 Final papers/presentations due
  • December 27th – 30th, 2007 Chaos Communication Congress

Camping, Tag 4

August 11, 2007

Verhaftungen gab’s keine, deshalb hat man das mal simuliert. Was es gab, war Regen. Das Zelt hat mehr oder weniger gehalten, kritisch war nur die Pfütze, die sich langsam darunter schob, um dann von unten reinzusickern. Die war aber schnell wieder weg.

Die Einheimischen sind aufgeschlossen. Sie scheinen ein wenig unsicher, was sie von der Veranstaltung halten sollen, von der sie ja nur Medienberichte und Horden mit Bändchen am Arm mitbekommen. Aber sie fragen freundlich, was denn da geschehe und wozu man sich treffe.

Eigentlich ist es jetzt vorbei. Der nominell fünfte Tag morgen dient erkennbar vor allem dem Abbau und der Heimreise, mir jedoch voraussichtlich einer Landpartie mit Dame. Das Wetter passt.

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Das Woodstock des Kurzfilms

August 11, 2007

Camping, Tag 3

August 11, 2007

Den ganzen Tag im Zelt verbracht und Internet gelesen. Schließlich habe ich Urlaub und bin nur wegen der Lightshow hier. Kurz vor Ladenschluss noch das besucht, was einst wohl der Dorfkonsum gewesen war. Supermärkte sind für westlich-dekadente Weicheier und außerdem weiter weg. Der Entschluss wurde belohnt: Fetzer ist wieder da! Fetzer, das war der Mars des Ostens. Ein Viererpack hat mir den Abend versüßt.

Von den unzähligen Gewitterwarnungen hat sich keine einzige bewahrheitet. So soll es bleiben.

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Mehr zum Programm wie immer im Heise-Ticker.


Camping, Tag 4 (Vorschau)

August 10, 2007

Dann wollen wir doch mal sehen, ob das Camp morgen umstellt und durchsucht wird: heise online – Verschärfte Hackerparagraphen treten in Kraft. Meine Prognose: nein, es wird nichts passieren.


Camping, Tag 2

August 10, 2007

Es war heiß. Hitze macht eine geschlossene Flugzeugdeckung zum angenehmen Aufenthaltsort. Mehr zum Programm weiß wieder der Heise-Ticker.

Wichtig: es wird kühler:

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Camping, Tag 1

August 9, 2007

Sonne über dem Zelt == Frühaufsteher im Zelt. Der Tag beginnt gut: aus meinem Kabelende kommt jetzt Internet. Das war zu erwarten. Wirklich überrascht hat mich, dass aus der Dusche warmes Wasser kam, was auf solcherlei Veranstaltungen einem Wunder gleichkommt. Nun gut, es waren eher plötzliche Wechsel zwischen Heiß und Kalt denn ein stetiger Strom gewärmter Flüssigkeit, doch bereits der gezeigte gute Wille lässt mein Warmduscherherz höher schlagen. Zumal die Wechsel nicht so zufällig erfolgen, wie es zunächst den Anschein hat: die Temperatur hängt davon ab, wie hoch man die Browause hält.

So ein Camp funktioniert wie eine kleine Stadt. Die Bewohner leben in Stadtvierteln, hier »Villages« genannt; dazwischen gibt es Straßen, Plätze, Wege und Kabeltrassen. Grundbedürfnisse werden lokal befriedigt; Essen, Trinken und soziale Ereignisse hingegen finden zentral statt, so man sich nicht selbst versorgt. Dass hier wenig gearbeitet wird, zeigt sich allerdings: es gibt deutlich mehr Veranstaltungsorte, als ein Städtchen gleicher Größe zu bieten hätte.

Nicht fehlen darf der öffentliche Dienst. Chaosengel, NOC, POC und CERT sorgen dafür, dass alles funktioniert. Auch eine campeigene Polizei gibt es, und sie wird erstaunlich klaglos akzeptiert. Der Marsch der Institutionen hat also auch vor dem CCC nicht Halt gemacht, der sich einst in den Räumen der jungen taz gegründet hatte, die auch nicht mehr das ist, was sie mal war. So ein Camp ist heutzutage familientauglich, und einen Kindergarten gibt es konsequenterweise auch.

Über das Vortragsprogramm des ersten Tages hat Heise schon berichtet, deshalb lasse ich es hier aus. Die vorhergesagten Unwetter spielten sich heute woanders ab. Die Aussichten bleiben erfreulich:

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Camping, Tag 0

August 8, 2007

Im Osten ist alles besser: das Wetter, die Autobahnen und die Urlaubsziele. Anzuhalten hätte sich vielerorts gelohnt. Ich beschränke mich auf eine Tankstelle irgendwo in der Gegend von Jüterbog. So komme ich gerade rechtzeitig in Finowfurt an, um noch einen der wohl knappen Parkplätze zu erhalten und mein Zelt bei Einbruch der Dämmerung beziehen zu können. Den Aufbau hätte ich notfalls auch in einer mondlosen Nacht geschafft, aber dunkel wird es hier in den nächsten Tagen nicht werden.

Hier, das ist im Luftfahrtmuseum Finowfurt am Rande der Schorfheide. Was heute Museum und öffentlicher Flugplatz ist, diente bis 1994 den sowjetischen Streitkräften als Militärflugplatz. Mehrere MiGs aus dieser Zeit stehen hier zusammen mit anderem Fluggerät im Camp herum. Sie sind jedoch nur Beiwerk.

Gekommen bin ich für Internet im Zelt und die Party drumherum. Internet geht wider Erwarten sogar auf Anhieb übers WLAN, das bei solchen Massenaufläufen bereits ohne Spielkinder schnell überfordert ist. Also schnell in die Mail geschaut (unser VPN ist doch sicher, oder?) und dann die anderen Grundbedürfnisse befriedigt. Die Lebensmittelversorgung bootet noch, aber für den Abend genügen die mitgebrachten Vorräte allemal. Strom ist schwerer zu bekommen. Frühaufsteher haben die wenigen Sockets im Schaltschrank belegt. Dann eben dezentral. Drei Zelte weiter sitzt eine Runde unter Lampem vor Laptops und hat offensichtlich Strom, an dem ich teilhaben darf. Dann noch das Ethernet-Kabel in Richtung Datenklo ausgeworfen und die Infrastruktur steht.

MorgenHeute geht es richtig los. Das Wetter soll vorerst erfreulich bleiben:

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