Breakdancing Robot
December 12, 2009The Evil Jan Attack
December 3, 2009Microsoft’s BitLocker is, for all we know, a proper disk encryption software. It encrypts data at rest against attacks originating outside the running system. If you use BitLocker and your computer is stolen while turned off, there is essentially no way of reading data from the disk without having the proper key(s)—your BitLocker PIN, a key file on a USB stick, or both. If an attacker gets access to the machine while it is running, there may be ways of compromising it through Windows or in other ways, but such attacks are clearly outside the scope of disk encryption.
We know, however, another class of attacks against disk encryption: evil maid attacks. This term describes a general strategy rather than a particular implementation. If you leave your computer unattended, let’s say in a hotel room, an attacker, let’s say an evil maid, might manipulate it such that your data will be compromised as soon as you return and provide it with your encryption keys. There are various ways of doing so, for instance installing a hardware keylogger if your keys are based on passwords, or altering the unencrypted boot code to install a Trojan horse that will leak your keys later. Read the rest of this entry »
Computer & Cars
August 28, 2009
Just wondered what the present world is like, here some answers.
Unterschätzte Risiken: Hackerwettbewerbe
June 6, 2009Lehrreiches Scheitern:
»A Webmail service that touts itself as hack-proof and offered $10,000 to anyone who could break into the CEO’s e-mail has lost the challenge.
(…)
The hacking team of Aviv Raff, Lance James and Mike Bailey set up the attack by sending an e-mail to the company’s CEO Darren Berkovitz. When he opened the e-mail, the team exploited an XSS flaw to take control of the account.«(Zero Day: StrongWebmail CEO’s mail account hacked via XSS)
Die 10.000 Dollar hätten sie auch gleich bei einem fähigen Security-Tester anlegen können, dann hätten sie für dasselbe Geld wahrscheinlich mehr über ihre Irrtümer gelernt. Allzu weit kommt man mit diesem Betrag zwar nicht, aber die Tester arbeiten wenigstens bis zum Ende des Geldes weiter, statt mit dem ersten gefundenen Problem den Preis abzuräumen. Damit sinkt auf lange Sicht der Preis pro gefunder Verwundbarkeit, während er bei einer Folge von Hackerwettbewerben vielleicht sogar steigen würde.
Digitalräuberpistole
May 31, 2009Erinnert sich noch jemand an die Story von vor sechs Wochen, derzufolge es mit einem manipulierten Nokia 1100 möglich sei, Kurznachrichten an GSM-Teilnehmer abzufangen? Kriminelle würden bis zu 25.000 Euro für ein solches Gerät bieten, weil auf diese Weise mTAN-Sendungen abzufangen seien. Glauben wollte das keiner so recht.
Inzwischen macht die Meldung die Runde, der Firma UltraScan – die das Thema damals in die Nachrichten brachte – sei es gelungen, die Sache (ein einzges Mal) nachzuvollziehen. Von löschbarem ROM in einigen Modellen der Serie aus dem Bochumer Nokia-Werk ist die Rede und von Schlüsseln für eine verschlüsselte Firmware, die in falsche Hände geraten seien. Dann wird es wirr: man könne durch Firmware-Hacking neben der IMEI, die das Gerät identifiziert, auch die IMSI, die Identität der SIM-Karte, manipulieren – wozu man allerdings eine SIM-Karte klonen müsse, was aber trivial sei.
Alles verstanden? Ich auch nicht. Und die Websites von Ultrascan erwecken nicht gerade den Eindruck hoher Kompetenz und Seriosität.
Von Spammern lernen: der Google-Redirect
March 3, 2009- Suchanfrage bauen, die die Zielseite als ersten Treffer liefert. Das kann man interaktiv probieren, bis es klappt.
Beispiel: inurl:testlab.sit.fraunhofer.de - Geeigneten Proxy oder Sniffer starten, zum Beispiel WebScarab.
- Suchanfrage eingeben und “I’m feeling lucky” klicken
- URL kopieren: http://www.google.com:80/search?hl=en&q=inurl%3Atestlab.sit.fraunhofer.de&btnI=I%27m+Feeling+Lucky&aq=f&oq=, und ggf. mit den Parametern und ihrer Kodierung spielen
- URL benutzen, Vertrauen missbrauchen.
(Nach einer Idee von J. Random Spammer.)
Es gibt noch einige andere Funktionen, die sich ähnlich verwenden lassen. Klicks auf einzelne Treffer im Suchergebnis gehen auch über einen Google-Redirect, von dem man normalerweise nichts merkt.
Sachdienlicher Hinweis
September 14, 2008Das schrieb man in den 80ern:
»Die Ermittlungen der französischen Behörden führten in die Schweiz zum Genfer Kernforschungszentrum CERN. Dieses beklagt schon seit 1984 ständig Einbrüche durch Hacker. Unter den Hackern selbst gilt CERN als die “Europäische Hackerfahrschule”, in der sich die Hacker “die Klinke in die Hand geben”.«
Anscheinend hat sich nichts geändert am CERN. Womit ich übrigens überhaupt kein Problem habe. Irgendwo muss man das Hacken ja üben.
Hier sind wir richtig
September 10, 2008X-hacker: If you’re reading this, you should visit automattic.com/jobs and apply to join the fun, mention this header.
– HTTP-Response-Header von erichsieht.wordpress.com
blind, barrierefrei oder einfach blöd?
August 6, 2008Letzte Woche hat mich ein Kollege auf einen hübschen Dienst aufmerksam gemacht. Wer ein Captcha gelöst haben möchte, der kann das ganze an www.captchakiller.com schicken, die machen aus kleinen JPEGs hübsche kleine ASCII-Zeichenfolgen. Wer jetzt denkt, das Ding sei ein böser Helfer der Spammer, die ihre Robots damit durch die Captcha-Kontrolle bringen wollen, um Webseitenbetreiber in diversen Formen zu belästigen, der irrt. Auf der Seite steht’s, die machen das nur wegen den Blinden, die den Captchas ansonsten völlig hilflos gegenüberstehen - also ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. Quote: “CAPTCHA Killer is 100% focused on increasing accessibility on the Internet.” Deshalb haben die Gutmenschen wahrscheinlich auch das Mädchen engagiert, das im häßlichen T-Shirt, aber ohne Höschen die Seite ziert. Auf der Seite tut sich aber seit vergangenem Sommer nicht mehr viel. Der werte Leser möge selbst entscheiden, ob die Blinden doch andere Mittel und Wege gefunden haben, um Captchas zu lösen, oder ab die Macher an einer besonderen Art der Wahrnehmungsstörung leiden.
ICE-Hacking
June 7, 2008Die Wikipedia behauptet:
»The ICE 3 is able to play the German National Anthem with its Frequency changers. This is an unofficial feature and needs modification of the software.«
Weiß jemand, ob das stimmt?
Heute ist C-Radar-Tag
March 6, 2008Der Kalender sagt, dass es ab 23 Uhr C-Radar gibt. Hoffentlich hat es keinermindestens einer nicht verpeilt.
Hackerhymne
February 18, 2008Eigentlich ein schöner Text für eine Hackerhymne, jedenfalls der Anfang:
Keep on looking
you keep on searching
you keep on moving
and you get a little further
you keep on trusting
you keep on hoping
you keep on facing your faith just to keep on growing
just try…try..you just try
(…)
(Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft, Try)
Hackertool Kommandozeile?
January 20, 2008Der Heise-Ticker berichtet unter der Überschrift 60.000 Dollar Strafe für DNS-Abruf:
»Das Gericht stellte fest, dass Ritz dabei seine “Identität hinter Proxies verbarg, ein UNIX-Betriebssystem verwendete und neben anderen Methoden Shell Accounts einsetzte. Außerdem gab er sich als Mail-Server aus.” Die auf diese Weise gewonnenen Informationen machte Ritz publik. Diese Information, stellte das Gericht fest, sei nicht öffentlich verfügbar gewesen. Damit habe Ritz die Datensicherheit von Sierra gefährdet, Ritz sei also als Hacker einzustufen, schließlich sei der Befehl “host -l” dem normalen Anwender nicht bekannt.«
Offenbar ist dem Richter alles suspekt, was er nicht kennt. Und das ist erfahrungsgemäß ziemlich viel, wenn es um Informationstechnik geht und man die Gefühlswelt eines Juristen zum Maßstab nimmt.
Tatsächlich aber ist weder am Kommando host noch an einem Shell-Account irgend etwas ungewöhnlich. Sogar mein iBook, Inbegriff des Schickimickiklickiwerkzeugs und damit juristentauglich, verfügt über beides. Ein Maßstab dafür, ob jemand unlauter gehandelt hat, ist die Benutzung nicht. Zumal das Kommando host ausgesprochen harmlos ist: es fragt öffentlich verfügbare Informationen aus den öffentlichen Servern eines öffentlichen Dienstes ab, denn DNS ist nichts weiter als eine Art automatische Telefonauskunft für das Internet. Nur hat das dem Richter offenbar keiner erklärt, wenn der meint, die Information sei nicht öffentlich zugänglich gewesen. Doch, das war sie.
Bullshit ist die Behauptung des Klägers, er habe aufgrund der Abfrage seine interne Kommunikationsstruktur ändern müssen. Erstens wäre nämlich an dieser Kommunikationsstruktur etwas sehr kaputt, wenn sie auf die Vertraulichkeit öffentlicher Informationen angewiesen wäre. Zweitens wäre anderenfalls das Sicherheitsproblem bereits durch die Veröffentlichung auf dem DNS-Server entstanden, und dafür kann man kaum denjenigen verantwortlich machen, der lediglich hinschaut.
Hoffentlich fragen deutsche Richter jemanden, der sich damit auskennt, bevor sie jemanden verknacken, dessen Werkzeuge sie nicht verstehen.
Nachtrag: Und so finden Kommandozeilenganoven ihre KompliziInnen.
Der Ariadnefaden der Neuzeit: Photoshop
January 13, 2008Theseus brauchte den Ariadnefaden, um aus dem Labyrinth hinauszufinden; Informatiker versuchen es mit Graphen und Backtracking. Und Mediendesigner? Die nehmen einfach Photoshop.
Posted by Sven Türpe
Posted by Sven Türpe
Posted by OK 