In einem Wort

September 29, 2008

An das Bundeszentralamt für Steuern

September 13, 2008

Jetzt tun wir mal etwas völlig Beklopptes, denn damit rechnen sie nicht. Musterklagen sind für Weicheier und bloggende Anwälte. Ich bin weder das eine noch das andere, dafür aber gelernter DDR-Bürger. Was uns, respektive dem Bundeszentralamt für Steuern, das nachfolgende Schreiben beschert:

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A Rationalist Approach to Risk Assessment

February 11, 2008

»I believe smoking bans are doing great damage, and not only economic damage. They promote intolerance, social tension and a ‘stool pigeon’ culture. They ostracise a large and law-abiding segment of the population. They set a worrying precedent for all kinds of other social engineering. And they bring Nanny into Nightlife: the last place she belongs.«

Over at Plazeboalarm they celebrate (in German) an essay by Joe Jackson, Smoking, Lies and The Nanny State (PDF), and rightly so. He perfectly demonstrates a rationalist approach to risk assessment, which is based on fact rather than opinion and hidden agendas. He also demonstrates how real and unreal health risks can be abused politically and possibly lead to much worse an outcome even if the original risk fought was real.

Even though not everyone may agree with him, even if the factual basis of his essay were wrong (I didn’t verify his numbers yet), he reminds us of the virtue of skepticism. Even experts can be wrong. Terribly wrong, sometimes:

»It is has become ‘common knowledge’ that smoking is one of the worst things you can possibly do to yourself; ‘all the experts agree’. Of course, ‘all the experts’ once agreed that masturbation caused blindness, that homosexuality was a disease, and that marijuana turned people into homicidal maniacs. In the 1970s and 80s British doctors told mothers to put their babies to sleep face-down. Cot deaths soared, until a campaign by one nurse succeeded in changing this policy, which we now know to have claimed something like 15,000 lives.«

No matter how you feel about smoking, read his essay and try to grasp the many points he makes that are not immediately related to cigarettes and tobbacco but rather to rationalism and workable ways of running a society. A must-read for everyone. Conspiracy theories about the tobacco industry are not an acceptable excuse.


Gut zu wissen

February 10, 2008

»Should anyone at a TSA checkpoint attempt to confiscate your laptop or gain your passwords or other information, please ask to see a supervisor or screening manager immediately.«

Evolution of Security: RUMOR ALERT! LAPTOPS


Camping, Tag 4 (Vorschau)

August 10, 2007

Dann wollen wir doch mal sehen, ob das Camp morgen umstellt und durchsucht wird: heise online – Verschärfte Hackerparagraphen treten in Kraft. Meine Prognose: nein, es wird nichts passieren.


Hackertoolbenutzer

July 11, 2007

Hackertoolbenutzer


Hackertools vom BSI

July 9, 2007

Wenn Hackertools verboten sind, bekommt man sie nur noch auf dem Schwarzmarkt? Denkste! Hackertools gibt es auch beim BSI.


Oh Happy Day

July 6, 2007

Aus gegebenem Anlass hat der Chaos Computer Club seine Website relauumgestaltet:

Blümchenwiese auf www.ccc.de

Und ich komme jetzt wahrscheinlich ins Gefängnis, weil ich nicht gefragt habe, ob ich das dort gefundene Bild dezentral sichern darf.


Gleich und Gleich = Geld

June 19, 2007

Als Textschaffender ist es natürlich bitter, dass die IT-Sicherheitstechnik auf der Zeichenebene noch arg unterbelichtet ist. Wasserzeichen und Signaturen sind keine Lösung und von DRM will ich gar nicht erst reden. Das Problem mithin wächst deshalb auch eifrig weiter, was insbesondere zwei Bereichen Sorgen macht: der Wissenschaft und dem Journalismus. Wenig überrascht es einen, dass die Juristen von dieser Notlage profitieren – auf beiden Seiten. Read the rest of this entry »


Der Terror geht weiter

May 26, 2007

Der Deutsche Bundestag hat erwartungsgemäß die Kriminalisierung unserer Arbeit beschlossen. Ob wir damit auch zu Terroristen werden, die Geruchsproben abgeben dürfen und ihre Post nicht selbst lesen müssen, weil das bereits andere für sie tun, das wissen wir nicht. Wie wir überhaupt vieles nicht wissen, denn statt etwas gesetzlich zu regeln, was einer gewissen Klarheit der Formulierung bedurft hätte, hat man lediglich Spielräume und Möglichkeiten geschaffen. Spielräume für die Strafverfolgung, nicht für uns. Wir, die wir uns mit IT-Sicherheit beschäftigen, verlieren also an Sicherheit, wir müssen fortan mit dem Schlimmsten rechnen.

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HanseNet und Datenschutz

May 18, 2007

Ich bin gerade am Umziehen. Das bedeutet nicht nur Streichen, Räumen, Transportieren und Einrichten, sondern auch einen neuen Telefon- und Internet-Anschluss zu besorgen. Ich entschied mich für Alice-DSL, eine Marke von HanseNet. Das für den Anschluss benötigte DSL-Modem sollte ich vor der Schaltung des Anschlusses geliefert bekommen.
Am Tag der Wohnungsübergabe wurde mein Namensschild an Klingel und Briefkasten angebracht, aber das war anscheinend ein paar Stunden zu spät. Jedenfalls hatte der von HanseNet beauftragte Paketdienst GLS früher an diesem Tag bereits vergeblich versucht mich zu finden.
Aber woher weiß ich das? – Ganz einfach: GLS rief mich am nächsten Werktag bei meiner Arbeitsstelle an und wollte wissen, ob die Lieferadresse denn richtig sei. Nur habe ich bei GLS nie meine Telefonnummer hinterlassen. Ich wusste bis zu dem Anruf nicht einmal, dass dieser Paketdienst die Auslieferung übernimmt. Nur HanseNet kannte meine Nummer.
In diesem Fall war der Anruf zwar praktisch, aber dennoch kann ich mich nicht erinnern, HanseNet zur Weitergabe meiner dienstlichen Telefonnummer berechtigt zu haben. Da hat es wohl jemand mit dem Datenschutz nicht so genau genommen.


So phishen Profis

May 14, 2007

Gefunden bei Stefan Niggemeier: ein Beitrag von Plusminus über die Praktiken der Call-TV-Sender. Den Text gibt’s bei der Süddeutschen.

Link: sevenload.com


09 F9 11 02 9D 74 E3 5B D8 41 56 C5 63 56 88 C0

May 2, 2007

According to the Motion Picture Association of America (MPAA) this seemingly innocent 32-digit hexadecimal number is verboten. Slashdot reports they sent out DMCA takedown notices (sample at chillingeffects.org) to several sites that spread the number 09 F9 11 02 9D 74 E3 5B D8 41 56 C5 63 56 88 C0.

The DMCA, or Digital Millennium Copyright Act is a U.S. copyright law. A takedown notice is a letter or other message that a legitimate copyright holder can send to an internet service provider, requesting that specific infringing material be taken off the Net.

So why and how would an association of the motion picture, home video and television industries attempt to maintain and defend their copyright in a 32-digit hexadecimal number, 09 F9 11 02 9D 74 E3 5B D8 41 56 C5 63 56 88 C0?

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