Die PrivacyBox

Kryptologie-Nerds mit ausgeprägter Paranoia dürfte die Lösung nicht überzeugen, weil sie grundsätzlich niemandem trauen und jeder hinter ihnen her ist, aber die Idee ist trotzdem gut:

»Die PrivacyBox soll es in erster Linie Journalisten, Bloggern und anderen Publizierenden ermöglichen, eine vorratsdatenfreie (und auch anonyme) Kontaktmöglichkeit für Informanten anzubieten. Sie steht aber auch weiteren Interessierten offen.«

Die PrivacyBox stellt als Grundfunktion gerichtete anonyme Kommunikation über ein Web-Interface zur Verfügung. Der Empfänger ist nur durch ein Pseudonym gekennzeichnet, der Sender liefert seine Nachricht über ein Web-Formular ab. Krypto-Voodoo mit TOR und PGP ist optional möglich, wird aber nicht erzwungen. Das ist Sicherheit für normale Menschen. Wir brauchen mehr davon.

One thought on “Die PrivacyBox

  1. Ich bin seit einigen Monaten PrivacyBox-Teilnehmer – und habe sogar schon einmal Post darüber bekommen🙂 . Auch mich hat die Einfachheit (für den Absender und den Empfänger) überzeugt. Während es Web-Anonymizer wie Sand am Meer gibt, wird das Thema Anonymität für E-Mails ziemlich vernachlässigt.

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