Lernung

Fahrradtacho aus’m Baumarkt. Der Kilometerzähler hat 5 Stellen und kann das Komma nach rechts shiften, wie man nach 100 (? – zu lange her) und 1000 Kilometern sieht. Ein paar Jahre später und kurz vor dem Verenden der Batterie erreichen Zähler, Rad und Fahrer – übrigens unfallfrei – den 10.000ten Kilometer, und was passiert? Statt die letzte Nachkommastelle zu recyclen, stürzt das Ding mit einer blinkenden 9999.9 einfach ab.

Kann man diese Implementierung rational mit Bugs erklären, oder ist das subtile Sabotage? Und welchen Tacho baut man sich heute ans Fahrrad, wenn man oft nachts fährt und ihn dabei gerne beleuchtet sähe? Zusatzfrage: lohnt es sich, beim Kauf gleich noch einen LED-Scheinwerfer als Ersatz für Halogen mitzunehmen?

3 thoughts on “Lernung

  1. Eine weisse LED-Funzel lohnt immer. Klein, leicht, immer dabei, und die Batterien halten ewig. Natürlich kein Ersatz für eine normale Lampe, aber immerhin ein weißes Licht nach vorne.

    1. Ich habe schon einen Nabendynamo im Vorderrad, der hält noch viel ewiger als Batterien. Und die Natürlich-kein-Ersatz-LED steckt als Standlicht im Scheinwerfer. Einen batteriebetriebenen LED-Scheinwerfer sah ich bei einem Bekannten in Aktion, ich brach spontan in Neid aus. Meine Frage lautet also eigentlich: Taugen LED-Scheinwerfer für den Dynamo so viel, dass sich die Anschaffung lohnt?

      1. Von sämtlichen LED-basierten nicht-nur-funzel-Lichtern, sei es Taschenlampe oder Radlicht, hatte ich bisher den Eindruck, daß sie nur auf kurze Strecke (bis 2m) gut Licht liefern. Über grössere Entfernungen sind glühlampenbasierte Lichter immer noch besser.

        LEDs sind prima als gesehen-werde-Lichter, nicht so sehr als sehen-können-Lampen.

        Ich lasse mich aber gerne auf den neuesten Stand bringen.

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