Nett

Ob Google nun eine gefährliche Datenkrake ist oder nicht, charmant ist solch demonstrative Transparenz allemal:

»Please note that this Privacy Policy may change from time to time. We will not reduce your rights under this Privacy Policy without your explicit consent. We will post any Privacy Policy changes on this page and, if the changes are significant, we will provide a more prominent notice (including, for certain services, email notification of Privacy Policy changes). We will also keep prior versions of this Privacy Policy in an archive for your review.«

Ich kann mich nicht erinnern, so etwas schon einmal woanders gesehen zu haben.

One thought on “Nett

  1. Ja, diese Firma beeindruckt durchaus durch die Transparenz, mit der sie ihre Projekte durchführt. Projekte, von denen viele Menschen und Firmen profitieren können. Und durch ihre Sichtbarkeit, zuletzt die von Google Streetview, zieht Google Kritik der Bürger auf sich.

    Andere Datenkraken nehmen, oder besser gesagt: schaffen sich das Recht, Daten einzufordern, zusammen mit der Pflicht der Bürger und Firmen, die Daten anzugeben, eigene und fremde. Nennt sich dann ELENA, SWIFT-Abkommen, Vorratsdatenspeicherung oder PNRs. Daten der eigenen Bürger und Firmen, oder der Bürger und Firmen anderer Länder. Darüber wird bestenfalls im Bundesgesetzblatt informiert (liesst ja jeder zum Frühstück), und der Wunsch auf Einsichtnahme allein in den Umfang der Daten wird mit einer Notwendigkeit der Geheimhaltung abgeschmettert.

    Und auf Basis dieser Daten behalten sich diese Datenkraken vor, Haftbefehle zu erlassen, Durchsuchungen durchzuführen, Einreisen zu verweigern, oder Harz-IV-Bezüge zu kürzen.

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