Studien

Ein schneller Tipp zwischendurch:

Drüben in der Quantenwelt erklärt Joachim Schulz kurz und bündig seine Kriterien, wann er sich Angst machen lässt und wann nicht. Der Kern: Bei unklarer Studienlage ist der untersuchte Effekt wahrscheinlich klein.

Dasselbe Prinzip kann man übrigens nicht nur auf vermutete Schadwirkungen anwenden, sondern auch auf jeden behaupteten, aber zweifelhaften Nutzen. Die Helmdiskussion zum Beispiel wäre dann schnell vorbei, und fast alle Behauptungen über IT-Sicherheit würde uns mangels Empirie sowieso keiner glauben.

Nutzenbehauptungen können wir noch an einem zweiten, ähnlichen Kriterium messen. Verkauft sich etwas nicht (z.B. besonders sichere Messenger) oder nur an strenggläubige Randgruppen (z.B. Homöopathie), dann ist der objektive Nutzen wahrscheinlich nicht so groß wie behauptet. Erst ein starker Glaube verschiebt die subjektiven Präferenzen so weit, dass der Kauf ökonomisch rational wird.

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